Der Entwurf für das neue Bürogebäude der Berlin Hyp nimmt Bezug auf die gegebene städtebauliche Situation am Übergang zwischen Tiergarten und City West. Am Kreuzungspunkt des Landwehrkanals, der Corneliusbrücke und der beiden Straßen nimmt er die bestehenden Fassadenfluchten auf, schließt die vorhandene Blockrandbebauung ab und bildet einen Hochpunkt als Markierung dieser Übergangssituation.
Die Staffelung der Fassade wird über eine Kolossalordnung von den mit Naturstein verkleideten Verschattungselementen im Fassadenbild aufgenommen. Insgesamt entsteht hier Raum für 500 Büroarbeitsplätze. Auf allen Etagen stehen neben den offenen Arbeitsplatzbereichen Telefonboxen, Meetingräume und Workspaces zur Verfügung.
Vom Haupteingang gelangt man direkt zum Haupterschließungskern und zur ‚Townhall‘ mit angeschlossener Cafeteria. Die dreigeschossige Townhall ist als zentraler Raum mit einer breiten, offenen Treppe gestaltet die gleichzeitig als Aufenthaltsmöglichkeit dient. Der Höhenstaffelung der Fassade entsprechen im Innenraum jeweils zweigeschossige Räume mit offenen Verbindungstreppen als physische und visuelle Verbindung über die Ebenen.

